Aus meinem Seelengarten
ein Sternenleuchten bricht,
ein lieblichblaues Schimmern,
es ist Vergissmeinnicht.
Daneben lächelt fröhlich
des Engelwurzel's Weiss,
und dort begrüsst mich lieb
das erste Ehrenpreis.
Dort in der dunklen Ecke
Kamille still verweilt,
ich pflück sie voller Hoffnung,
weil sie mein Leiden heilt.
Ich sammle all dies Leuchten
und binde einen Strauss.
Mit einem Band der Liebe
sieht er vollkommen aus.
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In meiner Lebensvase
blüht nun ein Blumenmeer
und all mein stilles Dasein
ist nicht mehr stumm und leer.
Ein Blütenduft aus Freude
beflügelt meinen Sinn
und schenkt mir dieses Ahnen,
dass ich nie einsam bin.
In meinem Seelengarten,
da blüht es Tag für Tag,
unendlich ist das Wachstum,
so viel ich pflücken mag.
Da steht für jeden Kummer,
ein Blümchen schon bereit
und mich erfüllt dies Wissen
mit Glück und Dankbarkeit.
© Monika Schudel, März 2001...
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